The Project Gutenberg EBook of Johann Ladislav Pyrker's sämmtliche Werke (3/3), by Johann Ladislav Pyrker This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have to check the laws of the country where you are located before using this ebook. Title: Johann Ladislav Pyrker's sämmtliche Werke (3/3) Perlen der heiligen Vorzeit Author: Johann Ladislav Pyrker Release Date: September 10, 2015 [EBook #49934] Language: German Character set encoding: ISO-8859-1 *** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK JOHAN PYRKER'S SAMMTLICHE WERKE 3 *** Produced by richyfourtytwo, Reiner Ruf, and the Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net
Neue durchaus verbesserte Ausgabe.
Dritter Band.
Stuttgart und Tübingen.
J. G. Cotta’scher Verlag.
1855.
Buchdruckerei der J. G. Cotta’schen Buchhandlung in Stuttgart und Augsburg.
Perlen der heiligen Vorzeit.
An die Harfe | 3 | |
Abraham | 6 | |
Moses | 52 | |
Erster Gesang | 52 | |
Zweiter Gesang | 75 | |
Dritter Gesang | 103 | |
Samuel | 136 | |
Helias der Thesbit | 155 | |
Erster Gesang | 155 | |
Zweiter Gesang | 173 | |
Dritter Gesang | 192 | |
Elisa | 213 | |
Erster Gesang | 213 | |
Zweiter Gesang | 232 | |
Die Makkabäer | 250 | |
I. | Mathathias | 250 |
II. | Eleazar | 280 |
III. | Die Mutter mit den sieben Söhnen | 292 |
IV. | Judas Makkabäus | 319 |
Anmerkungen zu den Perlen der heiligen Vorzeit | 335 | |
Abraham | 335 | |
Moses | 340 | |
Samuel | 352 | |
Helias der Thesbite | 354 | |
Elisa | 358 | |
Die Makkabäer | 361 |
in drei Gesängen.
Gott!
Erlösung.
Auferstehung.
Gericht.
in drei Gesängen.
Glaube.
Hoffnung.
Liebe.
in zwei Gesängen.
Tod.
Unsterblichkeit.
in drei Gesängen.
Trost.
Hingebung.
Hingebung.
Sieg.
zu den
Perlen der heiligen Vorzeit.
Abraham.
[1]Vers 1.
Der Therebinthenhain Mamre lag bei der uralten Stadt Hebron im Lande Canaan. (I. B. Moses 13. Cap. 18. und IV. B. 13, 23. Vers). Nach einigen Schriftauslegern sollen dort Eichen gestanden seyn, da die Siebziger statt jenem „die Eiche Moreh“ setzen.
[2]Vers 17.
Ohne der Meinung, welcher gegenwärtige Darstellung zum Grunde liegt, nämlich: daß unter der Erscheinung der drei Engeln die heilige Dreieinigkeit zu verstehen sey, weiter zu gedenken, wird hier bemerkt, daß nach vorzüglichen Schriftauslegern, jene Stellen, wo Gott in der Gestalt eines Engels (ἄγγελος Gesandter) redend, eingeführt wird, auf die zweite göttliche Person angewendet werden müssen. Die Stellen I. B. Mosis 48, 16. und II. B. 23, 21. werden nur auf diese Art verständlich.
[3]Vers 35.
Die Fußwaschung war bei den Morgenländern, wo man nur Sohlen trug, oder gar barfuß ging, der erste Akt der Gastfreundschaft. S. I. B. Mosis 19, 2., 24, 32., worauf sich Evang. Joh. Cap. 13 als einen besondern Liebesdienst bezieht.
[4]Vers 50.
Die Sitte, daß Abraham, als ein Hirtenfürst, selber zur Heerde eilt, das zu schlachtende Thier zu holen, wird noch heut zu Tage bei den Arabern, wo die angesehensten Personen ein Gleiches thun, und selbst die Speisen bereiten, bestätigt gefunden. Auch bei Homer sehen wir den göttergleichen Achilleus auf solche Art beschäftigt:
[5]Vers 56.
Ueber diese Art das Fleisch zur Speise zu bereiten s. Jahn’s Archäologie, II. Buch, Häusliche Alterthümer, — und über jene das Brot zu backen, unten zum III. Gesang Helias, die 3te Anmerkung.
[6]Vers 83.
Das konnte wohl Abraham sagen, denn obschon er weiter unten nur von drei Hauptgenerationen spricht, deren es von Noah bis auf ihn, Neune gab: Sem, Arphachsad, Schelach, Eber, Peleg, Reu, Serug, Nachor und Terach, den Erzeuger Abrahams, so ist es wahrscheinlich, daß er, bei dem damals hohen Alter der Menschen, den Noah, und dieser den Methusalah, welcher noch 54 Jahre vor dem Tode Adams geboren ward, gekannt habe.
[7]Vers 89.
Ueber I. B. Moses 3, 15. „Der aus dem Samen des Weibes Geborene wird der Schlange das Haupt zertreten“ — siehe den Brief des Apostel Paulus an die Galater 3, 8. 16., und I. B. Moses 22, 18. sagt der Herr zu Abraham. „In einem deiner Nachkommen sollen alle Völker der Erde beglückt werden.“
[8]Vers 113.
Sichem, die Stadt ward später auf demselben Platz erbaut, auf welchem Abraham den Altar errichtet hatte. Sie lag in Samaria an der Gränze von Ephraim, wo heut zu Tage Naplouse liegt. Beth-El, so viel „Haus Gottes.“
[9]Vers 118.
Pharao war der allgemeine Nahme aller ägyptischen Könige bis zur babylonischen Gefangenschaft. IV. Buch Könige 23, 29., wie jene der römischen Kaiser, Cäsar.
[10]Vers 129.
Diese sogenannten Fürsten, waren Oberhäupter einer gewissen Familie — Hirtenfürsten, nicht aber Beherrscher ganzer Provinzen, wie man aus dem ganzen 14. Capitel des I. Buch Moses ersieht.
[11]Vers 140.
Er nennt den Sieger noch Abram. Ueber den ihm später beigelegten Nahmen Abraham siehe unten Anmerkung 16. — Melchisedek heißt so viel als: „König der Gerechtigkeit,“ und zu Salem (später Jerusalem) „des Friedens.“ Die Schriftausleger stritten sich darüber: wer er eigentlich gewesen sey? Für jeden Fall ist er das Vorbild des Hohenpriesterthums Christi zu betrachten. (Siehe von ihm die merkwürdige Stelle im Brief des Apostel Paulus Hebräer 7, 1. und Psalm 109, 5.)
[12]Vers 178.
Dieser Ceremonie bei feierlichen Bündnissen gedenkt auch noch Jeremias Cap. 34, 18., 19.
[13]Vers 189.
Von der Geburt Isaaks bis zum Auszug der Israeliten aus Aegypten unter ihrem herrlichen Führer Moses, vergingen 400 Jahre, wie es aus dem 25., 41., 45., 47. und 50. Capitel des II. B Moses berechnet, zu ersehen ist.
[14]Vers 203.
Die Ismaeliten, und noch heut zu Tage ihre Nachkommen, die Araber, die stets bereit sind, Andre zu berauben, geben Zeugniß von der Wahrheit dieser Prophezeiung.
[15]Vers 208.
Es mag seyn, was Herodot und Strabo sagen, daß die Beschneidung schon früher bei den Aethiopiern und den Aegyptern, der in den warmen Ländern so nöthigen Reinlichkeit wegen, im Gebrauch gewesen sey; Gott wählte selbe hier zum Zeichen seines Bundes mit Abrahams Nachkommen, durch welches sie von jenen, die von diesem Bunde ausgeschlossen waren, getrennt blieben. Sie war ein Vorbild des alten Testaments, welches in Absicht auf Christum seine Bedeutung hatte. (S. Kolosser 2, 11., und I. Korinth. 5, 7.)
[16]Vers 210.
Die Morgenländer veränderten bei besonderen Veranlassungen gerne die Nahmen. Ruth 1, 20. Selbst Christus Math. 16, 18. den Nahmen Simon in Kepha, oder Petrus. Abraham hieß vorher Abram, d. h. „ein erhabener Vater“ — nun sollte er Abraham „ein erhabener Vater vieler Völker“ heißen.
[17]Vers 317.
Gerichtliche Verhandlungen pflegten die Morgenländer öffentlich unter den Thoren der Stadt zu halten, und sich auch sonst dort Abends zu erheiternden Gesprächen zu versammeln.
[18]Vers 397.
Der Umfang des Todten-Meeres beträgt bis 6 Meilen in die Breite, und 24 in die Länge.
[19]Vers 533.
Berscheba (der Eidesbrunnen) lag etwa 5 Meilen von der Stadt Hebron entfernt, an der südlichen Gränze Kanaans.
[20]Vers 547.
In Ermanglung des Vaters bestimmte Hagars Wille die Verheirathung ihres Sohnes, welche im Morgenlande noch jetzt von dem Einfluß der Aeltern abhängt. Selbst bei Homer sagt Achilleus ein Gleiches von seinem Vater:
Die Wüste Pharan, von welcher hier die Rede ist, erstreckte sich von dem Gebirge Seir bis zum arabischen Meerbusen, und war das Land, welches später die Edomiter, oder Idumäer bewohnten. Es führt noch heut zu Tage denselben Nahmen.
[21]Vers 564.
Durch die Landschaft Morria zog sich auch das Gebirge gleiches Nahmens hin, auf dessen einer Höhe hernach Salomo den Tempel erbaute II. Chronik 3, 1., und nach der Meinung vieler Schriftausleger auf einer andern desselben Christus gekreuzigt worden ist.
[22]Vers 614.
Arba war der frühere Nahme von der Stadt Hebron, unweit des Therebinthenhains Mamre, bei welchem sich Abraham zuerst niedergelassen hatte.
[23]Vers 619.
Die Morgenländer hielten sehr viel auf ein eigenthümliches Erbbegräbniß, in welchem sie mit ihren Nachkommen ruhen sollten. Abraham mußte selbes im Lande Canaan haben, darum erhandelte er es von den Chetiten, einem canaanitischen Volksstamm. Diese Gräber bestanden meistens aus vielen, in Felsen gehauenen Höhlen: daher Math. 27, 7. Joh. 11, 38.
[24]Vers 630.
Im 1. B. Moses 24. Cap. 5. und 6. Vers ist die Rede davon: ob Elieser den Isaak nach Charan, in Mesopotamien, zurückführen solle, oder nicht? nach welchem Worte hier angenommen wird, daß er schon dort gewesen, und in seiner Jugend die Rebekka gekannt habe.
[25]Vers 781.
Im Morgenlande mußte die Braut nach der Verlobung gewöhnlich noch zehn Tage in dem Hause ihrer Aeltern bleiben. Am Abende des Trauungstages wurde sie zuerst gebadet, was noch heut zu Tage daselbst geschieht (Siehe Arvieux III. Th. S. 255. Vergleiche 2. Korinther 11. Epheser 5, 26) und mit einer Krone geziert, weßwegen sie כַּלֹּה „Gekrönte“ hieß. Der Bräutigam, selber im Schmuck der schönsten Kleider (Jes. 61), und umgeben von seinen jungen Freunden, ὑίȣς τ̀ȣ νύμφωνος, holte sie, im Gefolge ihrer Gespielinnen, verschleiert, aus dem Hause ihres Vaters ab, und führte sie unter Musik und Gesang, in das Haus des seinigen. (Richter 14, 10. — Mak. 9, 57. — Joh 3. 9. — Math. 9, 19.) — Später wurden auf 70 hölzernen Stäben Pechpfannen vorausgetragen (Math. 25, 1); was auch jetzt noch in Arabien im Gebrauch ist. (Niebuhr 1. Theil S. 402. Chardin Voy. 1. S. 233.) Nach der Mahlzeit wurde der Segen über das Brautpaar gesprochen, mit dem Wunsche einer zahlreichen Nachkommenschaft. (Ruth. 2, 11.) In der Folge (wie aus Tob. 7. 15 zu ersehen ist) legte der Vater die Rechte der Tochter in jene des Bräutigams, und sprach den Segen, was heut zu Tage in der Synagoge durch den Rabbiner geschieht, worauf die Braut, noch immer verschleiert, in das Brautgemach geführt wird.
Moses.
Erster Gesang.
[1]Vers 2.
Der Berg Horeb (unter 28° 50′ oder 29° der Breite im peträischen Arabien) hat an seinem Fuße ringsher einen großen Umfang, aus welchem sich zwei Spitzen, eine südlich Katharinenberg genannt, und die andere nördlich — welche der eigentliche Sinai der Bibel ist, und über 6000 Fuß über der Meeresfläche aufragt, erheben. (Siehe Jahns Bibl. Archäologie I. Theil S. 80.)
[2]Vers 43.
Jethro, Reguels Sohn, war ein Priester, und zwar kein abgöttischer, in dem Lande Midian, wie aus II. B. Moses 18. Cap. 12. Vers erhellt.
[3]Vers 65.
Josephus Flavius (Antiquit. Jud. Lib. II. Cap. 12) sagt: Schon vor diesen Zeiten sey unter den Einwohnern die Sage gewesen: Gott wohne auf dem Berge Horeb, und vor Moses habe sich kein Hirte erkühnt, seine Schafe daselbst zu weiden.
[4]Vers 78.
Midian, die Landschaft, in welche Moses floh, lag im peträischen Arabien, an der Küste des rothen Meeres. Von dieser ist eine andere gleiches Nahmens, zu unterscheiden, die dem Jordan gegen Morgen, nicht weit von Arnon und Aereopolis lag.
[5]Vers 89.
Bei den Eheverlöbnissen wurden den leiblichen Brüdern der Braut Geschenke gemacht, und dem Vater mußte ein Kaufpreis bezahlt werden. Diese Sitte des Orients, welche nach Niebuhrs Reise II. Theil, S. 420. noch heut zu Tage üblich ist, hatten die alten Hebräer mit den Phönikern, Griechen etc. etc. gemein. (Herodot I. 196. — Strabo, S. 135. — Iliad. XI. 244.)
[6]Vers 91.
Im II. B. Moses 2. Cap. 22. Vers, heißt es: „sie gebar ihm einen Sohn, den er Gerschom (Fremdling) hieß, weil er, wie er sagte, ein Fremdling im Auslande sey,“ und weiter unten IV. Cap. 20. Vers: „Moses ließ seine Frau, und seine Söhne auf Eseln reiten“ u. s. w. Da aber, wie II. B. 18. Cap. erzählt wird, Jethro, der Schwiegervater Moses, nach dem Durchzug durch das rothe Meer, zu ihm am Horeb in der Wüste, mit dessen Gattinn Zipora und seinen zwei Söhnen gekommen war, von welchen er den einen Gerschom, und den andern Elieser (Gott half) hieß, „weil der Gott seines Vaters ihm beigestanden, und von dem Schwerte des Pharao befreit habe,“ so ist anzunehmen, daß ihm dieser später geboren worden, und die vielfache Zahl im IV. Cap. 20. Vers durch ein Versehen der Abschreiber in den Text gekommen sey.
[7]Vers 108.
Das Zerreißen der Kleider war bei den Morgenländern ein Zeigen großer Trauer, und des dadurch erregten Schmerzens.
[8]Vers 135.
Siehe II. B. Moses VI. Cap. 16., 18., 20. Vers.
[9]Vers 138.
Pharao war der allgemeine Nahme der Könige von Aegypten. — Der Geschichtschreiber Appian nennt diesen insbesondere Amasis, und Eusebius Cenchris. Usserus aber glaubt, er habe Amenophis geheißen, und sey der Belus der Griechen, der Vater des Danaus und Aegyptus gewesen.
[10]Vers 146.
Nach dem Jos. Flavius hieß diese Tochter Pharao’s, Thermuthis. Clemens von Alexandrien, der sie Myrrhina nennt, berichtet: sie sey lange verheiratet, doch kinderlos gewesen, deßwegen sie den Moses an Kindes statt angenommen habe.
[11]Vers 153.
In der Apostelgeschichte VII. Cap. 21. und 22. Vers heißt es: („den Ausgesetzten“) „nahm die Tochter Pharao’s zu sich, und ließ ihn als ihren Sohn erziehen. Moses wurde in allen Wissenschaften der Aegyptier unterrichtet, und war mächtig in Reden und Thaten.“
[12]Vers 193.
Die räthselhafte Gestalt der Sphinxe gab zu verschiedenen Muthmaßungen Veranlassung. Sowohl die griechische Mythologie wie es die Geschichte des Oedipus beweiset, als auch die ägyptische hatte ihre Sphinxe. Diese ist in Abbildungen gewöhnlich, wie eine Löwinn mit vorgestreckten Vorderfüßen gelagert, und hat das Haupt einer weiblichen Figur, welche mit einem in Falten gelegten Tuche bedeckt ist. Die in der Nähe von Cairo im Sande versunken und aus einem einzigen Stein gehauene Gestalt der Sphinx ist 148 Fuß lang, und mehr als 60 Fuß hoch, sie ragt aber jetzt nur noch 27 Fuß hoch aus dem Sande. Die Aegyptier stellten sie vor die Thore ihrer Tempel um anzudeuten, daß der Dienst der Götter mystischen Sinn enthalte. (Stat. I. Theb. — Dapper. Descr. Afr.)
[13]Vers 197.
Die Obelisken, oder Spitzsäulen, dienten bei den Aegyptier zur Zierde der Plätze vor ihren Tempeln. Mehrere erheben sich über dem Fußgestelle noch zu 150 Fuß Höhe in das Gevierte, spitz zulaufend, sie sind gewöhnlich aus rothem Granit aus einem Steine gehauen und die meisten mit Hieroglyphen versehen. Von August angefangen, haben mehrere römische Kaiser sie nach Rom schaffen und erhöhen laßen, die aber dann bei dem Einfall der Barbaren umgestürzt wurden. Erst von dem unternehmenden Papste Sixtus V. 1588 und 1589 wurden zwei der größten, einer auf dem Petersplatz, und der andere vor der Kirche S. Giovanni di Laterano, wieder aufgerichtet (Ueber die Obelisken siehe Zoegas Werk De origine et usu Obeliscorum, Romae 1797)
[14]Vers 199.
Die Pyramiden, Denkmaale des Despotismus der alten Könige von Aegypten, die diese, vierseitig spitz zulaufenden Massen aus Stein oder Ziegeln sich zu Begräbnißplätzen haben erbauen lassen. Um Memphis herum stehen noch beiläufig 40 solche Pyramiden, deren höchste, jene des Cheops, über 600 Fuß Höhe, und eben so viel in der Basis mißt. Was Herodot, Strabo und Diodor von den Pyramiden berichten, wurde durch die Neuern, vorzüglich durch Savary, und durch Denon, während Napoleons Züge nach Aegypten, großen Theils bestätiget. (Siehe Grobert Description des Pyramides de Gizè, Paris etc.)
[15]Vers 218.
So verschieden diese Meinungen der Ausleger über die gewaltsame That Moses sind, so ist (Apostelgeschichte VII. Cap. 23. Vers u. folg.) aus der Rede des Stephanus M. zu entnehmen: daß er sie aus dem Antriebe Gottes, des Herrn über Leben und Tod, vollführt habe. Die Folgen davon wirkten entscheidend auf Moses Schicksal, und die Befreiung des Volks Israel.
[16]Vers 265.
Siehe oben: Anmerkungen zu Abraham 2te Anmerkung 17ten Vers.
[17]Vers 274.
Canaan (Palästina, das gelobte Land) war einst der fruchtbarste Theil von Syrien. Gegen Morgen hatte es das wüste Arabien, gegen Mittag die Wüste Paran und Aegypten, gegen Abend das Mittelländische Meer, und gegen Mitternacht den Berg Libanon zur Gränze, wodurch es von Phonikien abgesondert wurde. Den Nahmen Canaan hat es von einem Sohne Hams, dem Enkel Noahs, erhalten.
[18]Vers 284.
Die Hebräer lebten seit dem Tode Jakobs 215 Jahre unter den abgöttischen Aegyptiern, und hörten von so vielen Nahmen der falschen Götter sprechen, darum fragte Moses, wie er, der wahre Gott, vor seinen sinnlichen Landsleuten genannt seyn wolle? Moses II. Cap. 15. Vers, erklärt durch VI. Cap. 3. Vers, zeigt, daß erst von diesem Zeitpunkt an Gott der Nahme Jehova allgemein beigelegt worden sey.
[19]Vers 303.
Der Aussatz war eine fürchterliche, in Aegypten einheimische Krankheit, und besonders der weiße für unheilbar gehalten. Dahero solch ein Wunder, durch Moses gewirkt, seine göttliche Sendung vor den Aegyptiern erweisen mußte.
[20]Vers 312.
Der Nil ward von den Aegyptiern für eine Gottheit, und zugleich für den Sitz mehrerer ihrer Götter gehalten.
[21]Vers 330.
I. B. Moses 3. Cap. 15. Vers heißt es „Ich will zwischen dir (der Schlange) und dem Samen des Weibes Feindschaft stiften, und er soll dir das Haupt zertreten.“ Daß unter dem Samen Heras der Messias verstanden werde, sehen wir im Briefe Pauli Galat. III. Cap 8–16.
[22]Vers 333.
Die höchst rührende Erzählung von Abrahams Bereitwilligkeit, seinen Sohn zu opfern, siehe I. B. Moses 22 Cap.
[23]Vers 336.
Diese ist die Stelle im I. B. Moses 22 Cap 19. Vers, die Paulus in dem angeführten Briefe an die Galater (s. Anmerkung 7 zu Abraham) anführt.
[24]Vers 338.
Mehrere unter den ältern Auslegern, als Justin M., Tertullian, und Cyprian, behaupten, daß Moses unter diesen Worten II. B. 4. Cap 13. V. den Messias gedacht habe.
[25]Vers 371.
Die Gezelte der Beduinen im peträischen Arabien sind länglich, und ruhen auf mehreren Stangen, deren mittlere zwei, auch drei an der Zahl, höher als die übrigen sind, so daß diese Zelte, mit einem, aus schwarzen Ziegenhaaren dichtgewebten Tuche bedeckt, von weitem die Gestalt eines Kameels darbiethen. Sie haben gewöhnlich drei Abtheilungen, in der ersten ist bei Vornehmeren die Dienerschaft, und bei Gemeinen das junge Vieh, das noch bei Nachtzeit eines Obdachs bedarf, beherbergt. Die zweite Abtheilung ist für die Männer, und die dritte für das Frauenzimmer bestimmt. Anstatt der Thüre wird ein Stück der Zeltdecke aufgehoben (Niebuhrs Reisen S. 233. — D’Avieux III. Th. S. 306 Schav — Dombay, etc.)
Zweiter Gesang.
[1]Vers 6.
Das Land, oder vielmehr die Provinz Gosen, in welcher die Israeliten wohnten, und welches von allen jenen Plagen verschont blieb, die auf Aegypten lasteten, wurde ihnen vom Pharao zum Wohnsitz angewiesen als Joseph seine Brüder mit Jakob, ihrem alten Vater, dahin rief.
[2]Vers 73.
Die Kunst, Schlangen zu zähmen, war in Aegypten zu Hause, und die Gaukler bedienten sich derselben, um durch sie, als vermeintliche Götter, das Volk in Furcht, und Staunen zu setzen.
[3]Vers 82.
Siehe Buch der Weisheit, Cap 18.
[4]Vers 115.
Im Mosaischen Gesetz waren verschiedene Arten von Opfern vorgeschrieben: Brandopfer von Rindern, Schafen und Ziegen, und (unblutige) Speisopfer von Kuchen aus Mehl, zum äußeren Zeichen der Gottesverehrung — dann Dankopfer, Versöhnopfer, Schuldopfer u. s. w. deren Beschaffenheit durch ihre Benennung bezeichnet wird (III. B. Mosis 1.-7. Cap.)
[5]Vers 125.
Die Handmühlen waren, und sind noch heut zu Tage in den Morgenländern im Gebrauche, wo es der, durch Wasser getriebenen Mühlen nur wenige gibt. Das Mahlen war eine harte Arbeit und wurde bei den Hebräern und Aegyptiern, und auch bei den alten Griechen (Odyss VII. Ges. 104. XX. 105.) von den Sklavinnen verrichtet (Niebuhr Beschreibung von Arabien S. 51 und Reisebeschreibung I. Theil 152. — Schab etc.)
[6]Vers 143.
Als Anspielung auf das schuldlose Opfer auf dem Kreuze, dessen Gebeine nicht zerbrochen worden sind (II. Buch Mosis 12. Cap. 46. Vers — Joh. 19. 36. Vers.)
[7]Vers 199.
Mirjam heißt zwar die Schwester Mosis, die bei seiner Rettung aus dem Nil zugegen war, und zur Zeit des Auszugs von Aegypten über 90 Jahre alt gewesen seyn muß, allein sehr oft werden in den Schriften des A. B. die Enkelinnen Töchter genannt und da II. B. Mosis 6. Cap. 16. u. 18. Vers das Geschlechtsregister des Levi, von welchem Moses abstammte, angeführt wird, so heißt es im 20. Vers „Amram aber heirathete die Jochebed, seine Muhme, die ihm den Moses und Aaron geboren hat.“ etc. Von der Mirjam ist keine Rede, daher wird sie hier willkürlich, und in scheinbar möglichem Sinne, Mosis Schwesterkind genannt.
[8]Vers 219.
Im Buch der Weisheit, in den Schriften des Epiphanius, Tertullian, Clemens von Alexandrien, und Anderer wird die Handlung der Hebräer, welche bei dem Auszug Geschenke von den Aegyptiern forderten, und erhielten, rechtfertigend dargestellt weil sie für die erhaltenen Kostbarkeiten zur Zeit der Ernte ihre Häuser, und Güter, und auch den Lohn der Arbeit zurücklassen mußten.
[9]Vers 244.
Nach einigen Auslegern soll Ramses die Stadt Cairo gewesen seyn, nach andern die ganze Gegend, von der Residenz bis dorthin, so geheißen haben. Die Stelle des ersten Lagerplatzes Succoth ist unbekannt.
[10]Vers 267.
Die Hebräer sollen nach dem allweisen Plane Gottes nicht den nächsten Weg nach Canaan ziehen, sondern, nach einer entwürdigenden Knechtschaft unter den Abgöttern in Aegypten, durch einen 40jährigen Aufenthalt in der Wüste zu einem eigenen Volk gebildet, und dadurch zur Fortpflanzung der wahren Religion fähig gemacht werden. Darum leitete sie die Wolkensäule von dem nächsten Wege gegen des Schilfmeer zurück.
[11]Vers 310.
Baal Zephon bedeutet einen, mit vielen Höhlen versehenen Ort, ein solcher findet sich bei Suez.
[12]Vers 337.
Das Buch der Weisheit gibt die hier angenommene, von den meisten Uebersetzern verfehlte, und dennoch einzig mögliche Erklärung des 8. Verses in Mosis Siegesliede an (S. Buch der Weisheit 19. Cap. 7. Vers — II. B. Mosis 15. Cap. 12. Vers und Psalm 76, 19–113 7)
[13]Vers 359.
Buch der Weisheit Cap. 19.
[14]Vers 389.
Im Texte heißt es „Jehova sah aus der Wolkensäule auf die Aegyptier herab,“ — eine Redensart, welche auch nach Psalm 76 von Donner und Blitz verstanden wird.
[15]Vers 450.
Diese Stelle wird im Siegesliede (II. B. Mosis 15. Cap. 20. Vers) am Ende angeführt, obschon es, wie es aus den Worten selber erhellt, der Refrain war, der in verschiedenen Stellen des Liedes einfiel.
[16]Vers 466.
Siehe über diese Stelle das Buch der Weisheit, Cap. 19. Vers 7. und oben die Anmerkung Nr. 12.
Dritter Gesang.
[1]Vers 6.
Eine Tagreise weit von Suez nach der Wüste, finden sich noch Quellen, welche von den Arabern die Brunnen Mosis genannt worden. Mara bedeutet im Hebräischen Bitteres, daher die Benennung jener Quellen (Thevenot Voy.).
[2]Vers 10.
Die Wüste Sin, welche noch heut zu Tage denselben Nahmen führt. ist eine lange, sandige Ebene längs dem Meere, und noch der angenehmere Theil des peträischen Arabiens. Rephidim ist eine Landschaft ungefähr 20 Meilen von Sin, welche dem Berge Sinai gegen Abend liegt.
[3]Vers 33.
Siehe oben Anmerkung zum ersten Gesang. Anmerkung Nr. 6.
[4]Vers 97.
Siehe Evangelium Johannis 1. Cap. 1. Vers u. f.
[5]Vers 110.
Siehe Apostelgeschichte 2. Cap. 4. Vers.
[6]Vers 133.
Im II. Buch Mosis 23. Cap. 20. u 21. B. sagt Jehova zu Moses „Ich sende einen Engel vor dir her — — — Er wird euch eure Uebertretung nicht verzeihen. Er ist, der ich bin,“ — welche Worte, ohne die Anwendung auf Christo, d. h. die zweite göttliche Person, gar keinen Sinn hätten. (Siehe oben: Anmerkung zum ersten Gesang. Anmerk. Nr. 16.)
[7]Vers 143.
Im II. B. Mosis 19. Cap. 6. Vers heißt es: „Ihr sollt mein Königreich, meine Priester, und ein, mir geweihtes Volk seyn.“
[8]Vers 159.
Die Papierstaude (Cyprus Papyrus), eine Binsenpflanze, welche in Aegypten zu Hause ist, und dort vor der Erfindung des Papiers zum Schreiben gebraucht wurde.
[9]Vers 165.
Hütte des Bundes, Stiftshütte, Heiligthum, wie Jehova selber II. B. Mosis 25. Cap. 8. V. sie heißt: „Sie sollen mir ein Heiligthum bauen.“ —
[10]Vers 216.
Auf dem Berge Zion zu Jerusalem wurde durch Salomo, Jehova zu Ehren, der erste Tempel erbaut. (I. Buch der Könige 6. Cap.), und nachdem dieser unter Nebukadnezar zerstört ward, bauten ihn die Juden, nach der Heimkehr aus der babylonischen Gefangenschaft, mit Erlaubniß des Cyrus, wieder auf (Esdra 1. 3. 4. Cap.); doch glich er an Herrlichkeit dem ersten nicht, so daß die Prophezeiung Haggäus 2. Cap. 8. und 10. Vers allgemein von dem Heiland und seiner neu gegründeten Kirche gedeutet wird.
[11]Vers 219.
Siehe Evang. Math. 17. Cap. von der Verklärung Christi.
[12]Vers 227.
Brief an die Hebräer 10. Cap. vom 1. bis 5. Vers.
[13]Vers 229.
Offenbarung Johannis 8. Cap. 4. Vers.
[14]Vers 236.
Der siebenarmige Leuchter, das Zeichen der sieben Engel, die um den Thron des Ewigen stehen. (Buch Tobia 12. Cap. 15. Vers, und Offenbarung Joh. 8. Cap. 2. Vers.)
[15]Vers 238.
Offenbarung Joh. 2. und 3. Cap.
[16]Vers 240.
Die sieben Sakramente, als Gnadenmittel zur Seligkeit, nach der Lehre der katholischen Kirche.
[17]Vers 249.
Siehe oben Anmerkung 9. und, beziehend auf das N. T. I. Buch Petr. 2. Cap. 4. und 5. Vers.
[18]Vers 255.
Nach Moses, und Josua waren die Richter auf unbestimmte Zeit die erwählten Heerführer der Nation — beiläufig das, was die Dictatoren den Römern waren. Unter Samuel begehrte das Volk einen König, und Saul bestieg zuerst den israelitischen Thron.
[19]Vers 258.
Durch Salmanassar, König von Assyrien, wurden zuerst die Zehen Stämme in die assyrische (II. B. der Könige 17. Cap. 6. Vers) und durch Nebukadnezar der übrige Theil in die babylonische Gefangenschaft geführt. (II. B. der Könige 23. Cap. 11. Vers.)
[20]Vers 281.
Bei den Götzendienern aller Nationen machten gewöhnlich die Opfer, dann Mahlzeiten und Tänze, das Wesentlichste der Festfeier aus, welche letztere oft in die höchste Unsittlichkeit ausarteten.
[21]Vers 285.
So sehr auch Aaron durch seine Nachgiebigkeit gegen das Begehren des Volkes: ein Götzenbild in der Gestalt eines goldenen Kalbes zu errichten, gefehlt hatte, so ist, bei der Dunkelheit dieser Stelle der h. Schrift, noch immer die Frage: ob er, nach II. B. Mosis 32. Cap. 5. Vers, wo es heißt: „da solches Aaron sah, erbaute er demselben einen Altar, und kündigte auf den folgenden Tag dem Jehova ein Fest an,“ — nicht die Absicht haben mochte, gerade durch die unsinnige Errichtung eines todten Götzenbildes in der Nähe des, im Donner- und Posaunenhall sich verkündenden, lebendigen, wahren Gottes, das Volk auf den rechten Weg zurückzuführen. Wirklich sehen wir auch in der Folge keinen Beweis, daß Jehova sein Benehmen dabei besonders gerügt hätte; vielmehr wurde er von ihm bald darauf zum Hohenpriester erwählt.
[22]Vers 293.
Apostelgeschichte II. Cap. 4. und 41. Vers.
[23]Vers 313.
Es war bei den Hebräern gebräuchlich, gewisse kurze Sinnsprüche zur öfteren Erinnerung in den sogenannten Denkzetteln (Tephilin, Philakteria) an der Stirne und den Armen zu tragen, und sie über die Thürpfosten und Thore zu heften. Die Worte: „Dem Herrn heilig,“ oder geweihet, waren auf ein Blättchen von Gold, welches über der Stirne von einem Ohre zum andern reichte, eingegraben. Sie war zugleich eine verzierende Einfassung der hohenpriesterlichen Tiare (Mütze, Horn), über deren Gestalt verschiedene Meinungen sind.
[24]Vers 314.
Das Ephod war das Vorbild jenes Theils der Pontifical-Kleidung der Bischöfe, welches Tunicella heißt, und ihm vorne, und rückwärts zu den Lenden hinabreicht. Sie war über jeder Schulter mit einem Onyxsteine zusammengeheftet, auf welchem die Namen der zwölf Stämme eingegraben waren. Das Ephod selbst war aus feiner, gezwirnter Baumwolle gewebt.
[25]Vers 318.
Der Brustschild war aus eben diesem Zeuge, viereckig über der Brust mit vier rückwärts gezogenen Kettchen, über dem Ephod, an der Brust befestiget, auf welchem die, hier genannten, zwölf Steine, jeder den Nahmen eines der Stämme enthaltend, geheftet waren. —
[26]Vers 323.
Urim und Thummim, nach der Meinung einiger Schriftforscher drei uralte, schon vor Mosis Zeit, als heiliges Los, gebrauchte Steine, von welchen der eine bejahend, der zweite verneinend, und der dritte keine Antwort gebend war. Nach der Erbauung des Tempels kommt ihr Gebrauch nicht mehr vor. —
[27]Vers 330.
III. B. Mosis 16. Cap. 6. Vers u. flg. sehen wir, wie an dem jährlichen Versöhnungsfeste über zwei Ziegenböcke das Los geworfen, der eine geschlachtet, und der andere frei in die Wüste hinaus entlassen ward. Ueber dessen Vorbedeutung: siehe Brief an die Römer 4. Cap.
[28]Vers 338.
In dem Brief an die Hebräer, 7. Cap. 26. und 27. Vers, wird unser Erlöser das Opfer, und der Hohepriester zugleich, genannt.
[29]Vers 418.
Nach IV. B. Mosis 12. Cap. 1. Vers hatte Moses, wahrscheinlich nach Zipora’s Tod — eine Aethiopierinn geheirathet. Es war laut Jehovas Gesetz dem Israeliten erlaubt eine Ausländerinn, nur nicht aus Canaans Volke, zu heirathen. Aaron und Mirjam bezeigten ihren Unwillen darüber, weil Moses, nach ihrer Meinung, aus einem der angesehensten eigenen Stämme hätte eine Frau nehmen sollen.
[30]Vers 435.
Bei einem allgemeinen Murren des Volks wider Moses und Aaron (siehe IV. B. Mosis 17. Cap.) mußten auf Jehova’s Befehl die Oberhäupter der zwölf Stämme, jeder einen Stab von Mandelbaumholz geschnitzt in der Unterredungshütte zunächst vor dem Allerheiligen, hinterlegen. Am folgenden Morgen fand es sich, daß Aarons Stab allein grünte, Blätter und Früchte trieb, zum Zeichen: daß dem seinen des Priesterthums Ehre gebühre.
[31]Vers 439.
Haderquelle (Mosis IV. B. 20. Cap.), bei einem Volksaufstand wegen des mangelnden Wassers, scheinen Moses, und Aaron die Fassung verloren, und das Wunder nicht mit Ruhe, und Vertrauen zu Jehova, wie sonst, gewirkt zu haben. (Ueber diese Stelle siehe E. F. C. Rosenmülleri Scholia in Vetus Testamentum. 2. B. S. 293.)
[32]Vers 452.
Zur Strafe der Unzufriedenheit auf ihrer Reise nach dem Lande Canaan, wurden die Israeliten durch Schlangen gebissen. Jehova hieß den Moses eine eherne Schlange auf einen hölzernen Pfahl hängen, und alle, die nach ihr blickten, wurden geheilt. (IV. B. Mosis 31. Cap.) In der Gestalt der Schlange wurde das erste Menschenpaar von dem Holze herab verführt. Von diesem, woher ihr der Jammer kam, sollte ihr auch die Hülfe kommen. So spricht, als von dem Vorbilde des Erlösers, der Lieblingsjünger (Joh. 3. Cap. 14. und 15. Vers) davon.
[33]Vers 463.
Balak, der Moabiter-König, sandte nach dem Seher Bileam, aus daß er durch Flüche und Verwünschungen den weiteren Fortschritten der Israeliten Einhalt thun sollte, welche bereits die Amorriter überwunden hatten. Allein statt der Verwünschungen kamen, wider seine Absicht, nur Segensworte aus seinem Munde. (IV. B. Mosis 22. 23. u. 24. Cap.)
[34]Vers 482.
Die Berge Garizim und Ebal bilden ein enges Thal, in welchem das merkwürdige Sichem lag. Durch die eine Hälfte der zwölf Stämme ließ Moses von jenem den Beobachtern des Gesetzes Segen, und durch die andere von diesem den Uebertretern desselben Fluch und Jammer verkünden (V. B. Mosis 27). —
[35]Vers 599.
Bei der Verklärung Christi auf dem Tabor sahen seine Jünger den Moses, und Helias ihm zur Seite, schweben. (Ev. Matth. 17. Cap. 5. Vers.)
[36]Vers 607.
Brief an die Corinther 15. Cap. 53. und 54. Vers.
[37]Vers 614.
Offenbarung Joh. 5. Cap. 8. Vers.
Samuel.
[1]Vers 3.
Endor war ein unbedeutender Ort unweit Sunem, wo sich Saul gegen die Philister gelagert hatte. (I. B. Samuel 28. Cap. 7. Vers.)
[2]Vers 18.
Man pflegte Jehova in zweifelhaften Fällen durch die Priester und Propheten, welchen er durch nächtliche Träume seinen Willen zu erkennen gab, zu befragen. Von dem Hohenpriester geschah dieß in der Hütte des Bundes durch das Urim und Thummim. (Siehe oben die Anmerkung Nro. 26. Moses III. Gesang.)
[3]Vers 28.
Saul, der Sohn Kis, eines wohlhabenden Mannes aus dem Stamme Benjamin, wurde von ihm ausgesandt, seine verlornen Eselinnen zu suchen. Jehova zeigte dem Propheten Samuel an: dieser sey’s, den er zum König Israels salben solle. Er that’s, nachdem er ihn vorher in der Gesellschaft der angesehensten Männer durch ein Mahl geehrt hatte. (Siehe I. B. Samuel 9. und 10. Cap.)
[4]Vers 36.
Aus Mangel an Vertrauen zu Gott maßte sich Saul einer Handlung, nämlich des feierlichen Opferns an, welche nicht ihm, sondern nur den Priestern und Propheten, zukam.
[5]Vers 45.
Saul vernahm durch Samuel Jehova’s Befehl: die abergläubischen Amalekiten mit allem ihrem Rind, und sonstiger Habe zu vertilgen. Nachdem er aber, aus Gewinnsucht, den König Agag und den besten Theil der Heerde verschont hatte, suchte er sich vor Samuel, der ihn zu Rede stellte, dadurch zu rechtfertigen, daß er die Schuld auf sein Kriegsheer wälzte, und der Handlung einen religiösen Anstrich gab. (I. B. Samuel 15. Cap.)
[6]Vers 64.
Die Krankheit Sauls war eine periodische Melancholie, die er sich durch seine verfehlten, ehrgeizigen Absichten zugezogen hatte. David, als ein geschickter Harfenspieler bekannt, wurde an den Hof berufen, um ihm die Stunden der Schwermuth zu erheitern, und Saul gewann ihn auch sogleich so lieb, daß er ihn zu seinem Waffenträger ernannte. Später verwandelte sich dieses Wohlwollen in Haß und Mißtrauen gegen ihn, nachdem er den Riesen Goliath erschlug, und dem Kehrenden im Reigen die Frauen zusangen: „Saul hat Tausend, und David zehn Tausende geschlagen.“ — (I. B. der Könige 16. und 18. Cap.)
[7]Vers 72.
In der Felsenhöhle Engeddi, und später mitten im feindlichen Lager kam David dem Könige Saul unbemerkt so nahe, daß er ihm dort die Quaste, oder den Zipfel des Mantels, und hier seinen Spieß und Wasserbecher heimlich entwandte, und darauf, als einen Beweis seiner Unschuld, vorwies, indem es in seiner Macht stand, ihm das Leben zu rauben. (I. B. Samuel 21. und 26. Cap.)
[8]Vers 82.
Gott selbst herrschte durch das mosaische Gesetz über das Volk Israel, und schützte es, so lange es demselben treu blieb. Diese Theokratie war sein Vorzug, welchen es mit keinem andern theilte, dessen es sich aber nun töricht begab.
[9]Vers 166.
Nicht die Nachricht, daß an diesem Tage in der Schlacht seine beiden unwürdigen Söhne gefallen seyen, sondern jene, daß die Lade des Bundes von dem Feinde erbeutet sey, brach dem unglücklichen Greise das Herz. (I. B. Samuel 4. Cap.)
[10]Vers 246.
Von dem betriegerischen Handwerk des Todtenbeschwörens, auf welches sich gewöhnlich alte Frauen verlegten, und welches durch diese Erzählung von einem hohen Alterthum zeugt, finden wir auch bei den heidnischen Schriftstellern sehr merkwürdige Stellen; Lucan. Pharsal. Lib. VI. v. 592. — Ovid. Metamorph. Lib. VII. v. 199. und endlich Horat. Lib. 1. Satyr.VIII. 20. —
Helias der Thesbite.
Erster Gesang.
[1]Vers 2.
Helias wird der Thesbite, oder Thisbite genannt, weil er von Thisbe, einem Orte im Stamme Naphtali, in Ober-Galiläa, gebürtig war.
[2]Vers 4.
In Palästinas Gebirgen gab es geräumige Höhlen, in welchen oft zur Kriegszeit ganze Völkerschaften wohnten. Die Hebräer nannten sie צנקיס, und die Griechen: τρωγλοδύτης. — Siehe I. Buch Mosis 14. Cap. 6. Vers. — Das B. der Richter 6. Cap. 2. Vers.
[3]Vers 10.
Unter dem Götzen Baal wird oft die Sonne, und unter Astarte der Mond verstanden, welche beide Gestirne wohl einer der frühesten Gegenstände der Abgötterei waren. Baal, von welchem hier die Rede ist, und Astarte, von welcher sie weiter unten seyn wird, waren ohne Zweifel phönikische Gottheiten, und jener wahrscheinlich Herkules, der zu Tyrus einen Tempel hatte. — Siehe Jahns Archäol. III. T. §. 129. und 131.
[4]Vers 47.
Ungefähr 975 Jahre vor Christi Geburt geschah die Spaltung, wo das mächtige Reich Salomons, nach seinem Tode, in zwei Theile getrennt wurde. Rehabeam, sein Sohn, behielt nur die zwei Stämme Juda und Benjamin; die übrigen Zehn erwählten Jeroboam, den Sohn Nebat, zu ihrem Könige. Aus Furcht, seine Unterthanen möchten wieder zu dem Hause Davids übertreten, wenn sie zu den Festtagen nach Jerusalem wallfahrteten, stellte er zwei vergoldete Rinder, als Bilder Jehova’s, zu Bethel und Dan auf; bauete ihnen Tempel und Altäre; bestellte Priester; verlegte die Festtage um einen Monath später, und führte also die Abgötterei in Israel ein, wegen welcher ihm der Untergang seines Hauses verkündiget ward. Seine Residenz war zu Sichem und zu Thirzo. — (Siehe 1. Buch der Könige, 12. und 14. Cap.)
[5]Vers 59.
In den Prophetenschulen wurden junge Leute im Gesetze, in der Tonkunst und anderen Wissenschaften unterrichtet. Sie sollten die künftigen Lehrer des Volkes in der wahren Religion seyn.
[6]Vers 96.
Zarpath, oder Sarepta, war eine phönikische Stadt an der Küste des mittelländischen Meeres zwischen Tyrus und Sidon.
[7]Vers 111.
Die Kleidung, derer sich die, durch strengere Lebensart auszeichnenden Propheten bedienten, bestand aus einem langen Leibrock aus Lämmerfellen, aus einem ledernen Gürtel und einem Mantel aus grobem Tuche, dessen sich der Morgenländer im Freien auch statt einer Bettdecke bedient. Das Kleid des Täufers im Neuen Testamente, Matth. III. Cap. wird eben so beschrieben.
[8]Vers 166.
Die Morgenländer bedienen sich des Oehles, statt der Butter, bei allen Arten Gebäckes.
[9]Vers 191.
Oberhaus, Oberzimmer — צלֹיח, ὑπενῷον — ein Gebäude von einem, oder ein Paar Gemächern, welches vom Dache hinauf, über der Hausthüre, oder über dem Vorhofe, oft auch rückwärts von einem oder dem anderen Ende des Hauses, empor ragt; zu welchem entweder von der oberen Gallerie, oder mittelst einer heimlichen Treppe, die in den Vorhof, oder auf die Straße führt, zu gelangen ist. Dasselbe dient zur Beherbergung der Fremden, zu stillen Betrachtungen, und Uebung der Andacht in ungestörter Einsamkeit. (Siehe Shaw Reis. S. 188. Niebuhr’s Reis. I. Theil 380 S.)
Zweiter Gesang.
[1]Vers 257.
Eine Art unsinniger Gottesverehrung der heidnischen Priester war die: sich mit Messern, Spießen und Geißeln zu verwunden. Plutarch bezeugt solches von den Priestern der Bellona in seinem Buche von dem Aberglauben und Lactanz in jenem von der falschen Religion. I. B. 21. Cap. — Tibull. I. B. 1. Eleg, von den Priesterinnen der Cybele und Lucian in jenem von der syrischen Göttinn.
[2]Vers 260.
Das Abendopfer wurde um drei Uhr Nachmittags in dem Tempel zu Jerusalem dargebracht.
[3]Vers 337.
Jesreel, eine Stadt, wo Achab im Sommer wohnte, lag fünf Stunden Weges von Samaria gegen Norden.
[4]Vers 349.
Jesaias 56. Cap. 8. Vers. —
Dritter Gesang.
[1]Vers 22.
Beerseba war eine Gränzstadt des Reiches Juda, im Süden von Israel.
[2]Vers 27.
Der Genistbaum, Genist (spartium genista), hat dichte Aeste, und gibt einen lieblichen Schatten.
[3]Vers 45.
Unter den verschiedenen Arten, das Brot im Morgenlande, besonders draußen im freien Felde, oder in Wüsten zu backen, ist die: daß man den bloßen Sand, oder kleine runde Gruben durch Feuer erhitzt, dieses dann wegräumt, den Teig in dünnen Fladen, in Gestalt eines Tellers, hineinlegt, ihn einige Mal umwendet, und dann mit erhitztem Sande, Asche und Kohlen zudeckt, bis er völlig gebacken ist. Das sind die Aschenkuchen צנות. — (Siehe Chardin Voy. T. 2. Thevenoth Voy. au Levant. Niebuhr etc.)
[4]Vers 58.
Der Berg Horeb macht die südwestliche Spitze des Berges Sinai aus.
[5]Vers 114.
Abel-Mehola lag an dem Berge Gilboa, zwischen Sichem und Bethesan.
[6]Vers 117.
Man verehrte den phönikischen Herkules, welcher hier Baal heißt, insbesondere durch Küsse auf den Mund. Dieß bezeugt unter anderen auch Cicero Lib. IV. in Verrem, Cap. 43.
[7]Vers 156.
Nach dem Mos. Gesetz war es nicht erlaubt, das, von den Vorältern ererbte Grundstück auf immer an Andere zu veräußern. III. Buch Moses 25. Cap.
[8]Vers 158.
Das Siegel des Morgenländers enthält seinen Nahmen. Man tunkt es in eine Farbe, und drückt es unter die Briefe statt der Unterschrift. — (Siehe Pococke I. Theil.)
[9]Vers 185.
(Siehe oben Anmerkung Mos. I. Ges. Anmerkung 7.)
[10]Vers 193.
Ramoth war eine Freistadt im Reiche Israel, auf der Ostseite des Jordans, im Stamme Gad, und gehörte den Leviten.
[11]Vers 200.
Dieser Prophet Micha muß mit jenem der zwölf kleinen Propheten nicht verwechselt werden.
[12]Vers 255.
Gilgal lag an der Westseite des Jordans, in der Ebene Sarone, zwischen dem Berge Gaas und dem mittelländischen Meere.
[13]Vers 273.
Zu Ekron, einer der fünf Hauptstädte der Philister, hatte ihr Abgott Baal-Sebub, der Mückengott einen Tempel, wo er als Schutzgott gegen die im Morgenlande so lästige Mücken und Fliegen verehrt ward. Bei den Alten hatte sowohl Zeus, als auch Herakles, den Zunahmen: απομὑιος, μύιωδης μῦιαγρος. Mückengott, Mückenjäger. — (Siehe Clemens Alex. in Protrept. Plinius L. X. — Aelian. Hist. Anim. L. V.)
[14]Vers 398.
Samum, ein heißer, schnell tödtender Wind in Afrika. (Siehe Tunisias Seite 326. Anmerkung.)
Elisa.
Erster Gesang.
[1]Vers 25.
Der König der Moabiter war seit der Regierung des Königs David ein Vasall Israels, und mußte jährlich einen großen Tribut an Vieh entrichten. Die Moabiter stammten von Lot ab, waren also verwandt mit den Hebräern, weßwegen es auch keine eigentliche Erbfeindschaft unter ihnen gab.
[2]Vers 104.
Im Morgenlande, wo im Sommer die trockene Witterung beständig ist, geht dem Regen stets ein heftiger Wind, oder Sturm vorher, besonders in den Wüsten. — (Siehe Russel’s natural history of Aleppo.)
[3]Vers 148.
Kir-Hareseth, die Hauptstadt der Moabiter, lag in einer gebirgigen Gegend, und hieß in der Folge bei den Arabern Carcha. (Abulfedae Syr.)
[4]Vers 165.
Sunem war eine, zwei Stunden vom Berge Tabor südwärts liegende, zum Stamme Isaschar gehörige Stadt.
[5]Vers 248.
Ueber die Sitte der Morgenländer, sich ohne Ende zu grüßen, wenn Bekannte auf dem Wege sich treffen, siehe Niebuhrs Beschreibung von Arabien S. 49.
[6]Vers 310.
B. Job. 19. Cap. 25. Vers. —
[7]Vers 329.
Offenbar. 1. Cap. 5. Vers.
[8]Vers 333.
1. Brief an die Corinther 15. Cap. 55. Vers.
Zweiter Gesang.
[1]Vers 30.
Siehe Joh. IV. Cap. 13. Vers.
[2]Vers 57.
Ueber die verschiedenen Arten des Aussatzes im Morgenlande, ihre schrecklichen Wirkungen, ihre Heilung, und die nöthige Strenge und Vorsicht, welche Moses III. B. 13. Cap. dabei vorschrieb, siehe Jahns Bibl. Archäologie. Häusliche Alterth. II. B. §. 213.
[3]Vers 76.
Sieh III. B. Mos. 15. Cap. 45. Vers.
[4]Vers 91.
Die beiden beträchtlichen Flüsse: Pharphar, jetzt Phege, und Amana, jetzt Schamaweis, vereinigen sich unweit Damaskus. Jener entspringt an dem Antilibanon, und dieser am Berge gleiches Nahmens. Einige halten sie für zwei Arme einer und derselben Quelle, die in dem Gebirge Amana entspringt.
[5]Vers 111.
Rimon war ein syrischer Götze, von dem die Geschichte sonst nichts weiter erwähnt.
[6]Vers 147.
Die Stadt Dothan lag vier Stunden von Samaria, gegen den Berg Tabor zu.
[7]Vers 285.
Nimm Bogen und Pfeile, hieß, ohne Bild, so viel: Rüste dich zum Kriege. Das Abschießen des Pfeiles gegen Morgen deutete dem König an: daß er die dorthin gelegenen israelitischen Besitzungen den Händen der Feinde zuerst entreißen solle, und war als prophetisches Sinnbild um so sprechender, da die Alten bei einer Kriegserklärung einen Wurfspieß in das feindliche Lager schleuderten. (Justin. II. Buch. Aeneis IX. Gesang. 47. Vers.)
[8]Vers 295.
Aphek war eine Stadt, die eine Tagreise von Tiberias nordwärts gegen Damaskus lag.
[9]Vers 306.
Das Grab des Propheten Elisa befand sich, nach dem Zeugnisse des h. Hieronymus (in epithaphio Paulae), in der Nähe der Stadt Samaria. — (Brentano II. B. der Könige 13. Cap. Anmerkung zum 20. Vers.)
Makkabäer.
[*]Die meisten Geschichtsforscher sind darüber einig, daß der Zunahme Makkabäer nicht ausschließend einem Geschlechte angehörte, sondern zur Zeit der Verfolgung der Juden durch den König Antiochus Epiphanes, in den Jahren 166 und 167 vor Chr., überhaupt allen Jenen gegeben ward, die sich durch Heldenmuth, Großthaten und Eifer in der Verteidigung des wahren Glaubens und der vaterländischen Sitten auszeichneten. Die Veranlassung dazu gab wahrscheinlich der sterbende Mathathias, der im prophetischen Geiste seinen drittgebohrnen Sohn Judas, unstreitig den größten Helden der Israeliten neuerer Zeit, mit dem Zunahmen מקכי — Hämmerer, zum Heerführer des Volks ernannt hat.
Mathathias.
[1] Vers 9.
Antiochus Epiphanes, ein Sohn Antiochus des Großen, bestieg im Jahr 175 vor Chr. widerrechtlich den Thron von Syrien, der eigentlich dem Demetrius, dem Sohne seines älteren Bruders Seleukus Philopator, gebührt hätte. Er wird von Polybius bei Athenäus V. und Diodor von Sizilien Fragm. XXVI. auf eine Art geschildert, daß er billig statt des Zunahmens ἐπίφανης, Erlaucht, jenen ἐπίμανης, wahnwizig, dem ihm seine Unterthanen gaben, verdiente.
[2] Vers 106.
Modin, Modein, war eine Stadt, die westlich von Jerusalem, nicht ferne von dem Meere lag.
[3] Vers 501.
S. 1. B. der Makkabäer 5. Cap. 12. V.
Eleazar, und die Mutter mit den sieben Söhnen.
[**]Der Schauplatz, wo diese heiligen Märtyrer für Wahrheit und Tugend starben, wird verschiedentlich, bald nach Antiochia, bald nach Jerusalem versetzt. Die der letzteren Meinung sind, geben an, daß Antiochus, auf die erhaltene Nachricht von der Widersetzlichkeit der Juden, im Jahre 166 vor Chr. selbst nach Judäa gekommen sey.
In dem Werke: Florus Biblicus, Tyrnaviae 1741, worin Michael Hexenfelder den Makkabäern eine schöne Stelle weihte, fand der Sänger die Nahmen der Mutter, und ihrer sieben Söhne, wie jener sie bei Jos. Flavius und den Commentatoren gefunden hatte.
[1]Vers 215.
V. B. Mosis 32. Cap. 36. V.
Judas Makkabäus.
Sieg.
[1]Vers 32.
Ecbatana, heut zu Tage Tabris, war die ehemalige Haupt- und Residenzstadt der medischen Könige, wo später auch die persischen Könige wegen der kühleren Luft, die theils von den umliegenden Bergen, theils von dem, ihr nordöstlich liegenden, caspischen Meere herwehte, den Sommer zubrachten.
[2]Vers 179.
Ueber diese kühne That des Eleazar, s. I. B. der Makkabäer, 6. Cap.
[3]Vers 203.
Nach III. Mosis 25. wurde den Israeliten verordnet: daß das siebente und fünfzigste Jahr jedesmal für sie ein Jubeljahr seyn solle, wo dem Volke große Wohlthaten zuflossen, z. B. zu Ende des 6ten und 49sten Jahres durfte nichts angebaut, und der Weinstock nicht beschnitten werden, und dennoch war der Ertrag im folgenden Jahre zu dessen Nahrung hinlänglich; da ferner (nach dem 8ten Vers) am Versöhnungstage die Trompete durch das ganze Land geblasen wurde, um allen Einwohnern des Landes die Feier des fünfzigsten Jahres anzukündigen, in welchem dem leibeigenen Juden die Freiheit, und dem Eigenthümer der versetzte Acker zurückgegeben werden mußte, so kam Judäa jedes fünfzigste Jahr zu seinem vorigen Bestand zurück, der Reiche durfte sich nicht auf immer der Habe des Armen bemeistern, und dieser nicht immer als Leibeigener dienen.
[4]Vers 233.
Siehe Psalm 105.
[5]Vers 239.
Siehe V. Mosis 32. Cap. 30. Vers.
[6]Vers 251.
Rom und Sparta. Siehe I. B. der Makkabäer 8. und 12. Cap.
[7]Vers 253.
Siehe im I. B. Mosis 49. Cap. 10. Vers die Weissagung Jakobs von Judas Stamm, die durch den Heiland in Erfüllung gekommen ist. (Ev. Matth. 2. Cap. 6. Vers.)
[8]Vers 272.
Nach dem katholischen Lehrbegriff umfaßt die Ecclesia triumphans die Seligen, die den ewig lohnenden Kranz bereits erhielten; die purgans, Jene, die nach dem Tode, in bestimmter Zeitfrist der Läuterung, auf jenen hoffen, und die militans, Jene, die noch dießseits des Grabes, durch Glauben, Hoffnung, und Liebe nach ihm ringen, und eint so alle ihre Glieder in dem einen, großen Anliegen durch ihr gemeinschaftliches Gebeth.
Anmerkungen zur Transkription:
Der vorliegende Text wurde anhand der 1855 erschienenen Buchausgabe erstellt. Satzzeichen wurden stillschweigend korrigiert, dabei wurde die Setzung der Anführungszeichen so weit wie möglich sinnvoll ergänzt. Inkonsistente Schreibweisen (z.B. Wagen/Wägen, usw.) wurden, ausgenommen in den Anmerkungen, stets beibehalten. Das Inhaltsverzeichnis wurde vom Bearbeiter der Übersichtlichkeit halber eingefügt.
Im Anhang wurde für den lateinischen Ausdruck 'et' in der Abkürzung für 'et cetera' verschiedentlich die tironische Note 'et' verwendet, allerdings nicht durchgängig. In diesem Text wurde einheitlich die Bezeichnung 'etc.' verwendet.
Die folgenden Stellen wurden korrigiert bzw. bedürfen des Kommentars:
Der Originaltext wurde in Frakturschrift gesetzt, wobei Antiquaschrift in diesem Text kursiv dargestellt wird. Gesperrte Passagen werden durch serifenlose Schrift dargestellt, vorausgesetzt, dies wird durch die installierten Schriftarten unterstützt.
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It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life. Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws. The Foundation's principal office is in Fairbanks, Alaska, with the mailing address: PO Box 750175, Fairbanks, AK 99775, but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. 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